Der gedeckte Tisch – ein Plädoyer für mehr Gemeinschaft
Shownotes
Was passiert eigentlich, wenn wir den Tisch bewusst decken?
Nicht nur mit Tellern und Gläsern – sondern mit Haltung?
In unserer neuen Folge sprechen wir mit Charlotte, Pfarrerin und gerade 30 geworden.
Sie hat sich vorgenommen, eine gute Gastgeberin zu sein – nicht perfekter, sondern bewusster.
Ein gedeckter Tisch bedeutet für sie:
Vorfreude bei der Vorbereitung
echte Begegnung, wenn Gespräche in die Tiefe gehen
ein Ort, an dem Menschen sichtbar werden
Früher gab es Dorfplätze, Eckkneipen, Orte, an denen man sich selbstverständlich begegnete.
Heute wird die Welt größer – und oft anonymer.
Der gedeckte Tisch ist eine Antwort darauf.
Hier wird geteilt.
Hier darf jede*r so sein, wie er oder sie ist.
Hier entsteht Gemeinschaft – selbst dann, wenn jemand „nichts“ mitbringt.
Gemeinschaft beginnt nicht mit Perfektion.
Manchmal reicht es, Pizza zu bestellen, damit noch Kraft bleibt zuzuhören.
Es geht nicht um das Essen.
Es geht um das Miteinander.
Und vielleicht darum, einen Platz frei zu halten – für den nächsten Gast.
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